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llms.txt vs. robots.txt: 5 Regeln für KI-Crawler 2026

11. Mai 2026Autor: Gorden
llms.txt vs. robots.txt: 5 Regeln für KI-Crawler 2026

Key Insights: llms.txt vs. robots.txt: 5 Regeln für KI-Crawler...

  • 1Schnelle Antworten
  • 21. Was ist llms.txt? – Die neue Steuerdatei für KI
  • 32. robots.txt – Die Basis, die jeder kennt (aber oft falsch nutzt)
  • 43. Die 5 entscheidenden Unterschiede auf einen Blick

llms.txt vs. robots.txt: 5 Regeln für KI-Crawler 2026

Schnelle Antworten

Was ist der Unterschied zwischen llms.txt und robots.txt?

robots.txt blockiert oder erlaubt Crawler-Zugriffe auf Ihre gesamte Website, während llms.txt gezielt URLs für Large Language Models (LLMs) wie ChatGPT freigibt. robots.txt gilt für alle Bots, llms.txt nur für KI-Modelle. 34 % der Top-100-Websites nutzen bereits llms.txt (Originality.ai 2025). Der Schlüssel: robots.txt schützt vor unerwünschtem Crawling, llms.txt steuert, welche Inhalte in KI-Antworten erscheinen.

Wie funktioniert llms.txt im Jahr 2026?

llms.txt ist eine Textdatei im Wurzelverzeichnis Ihrer Domain, die nach dem Vorbild von robots.txt strukturiert ist. Sie listet URLs auf, die KI-Modelle crawlen und für Antworten nutzen dürfen. Seit 2026 unterstützen alle großen KI-Crawler – darunter Google Bard, ChatGPT-User und PerplexityBot – das Format. Die Datei signalisiert: Diese Inhalte sind für Sprachmodelle freigegeben. Ein Eintrag wie ‚Allow: /blog/‘ erlaubt den Zugriff nur auf diesen Pfad.

Was kostet die Einrichtung von llms.txt?

Die Kosten liegen zwischen 0 EUR (manuelle Erstellung mit einem Texteditor) und 2.000 EUR (Agenturpaket inkl. Strategieberatung). Tools wie der llms-txt-generator.de bieten eine kostenlose Basisversion, Premium-Features ab 49 EUR/Monat. Die größte Investition ist die Zeit: 30 Minuten für eine einfache Datei, 2–4 Stunden für eine durchdachte Content-Strategie. Rechnet man den Traffic-Verlust durch Nichtstun gegen, amortisiert sich selbst die Agenturlösung innerhalb von 2–3 Monaten.

Welcher Anbieter ist der beste für llms.txt-Generierung?

Für die schnelle Erstellung eignet sich der llms-txt-generator.de, der per KI Vorschläge macht und direkt die Datei ausgibt. Wer ein WordPress-System installiert hat, kann das Plugin ‚AI Crawlers‘ nutzen. Für individuelle Beratung ist die Agentur Aufgesang (ab 1.500 EUR) zu empfehlen. Wichtig: Jeder dieser Anbieter hilft, die Datei korrekt zu konfigurieren, sodass Sie nicht manuell User-Agents recherchieren müssen.

llms.txt vs robots.txt – wann was?

robots.txt ist Pflicht, um unerwünschte Crawler komplett zu blockieren und den Crawl-Budget zu steuern. llms.txt setzen Sie ein, wenn Sie gezielt Inhalte für KI-Antworten freigeben möchten – etwa Produktseiten oder Blogartikel. Die Faustregel: robots.txt regelt das ‚Ob‘, llms.txt das ‚Was‘. Beide Dateien ergänzen sich, ersetzen sich aber nicht. Ein typischer Fehler: Nur robots.txt zu nutzen und damit KI-Crawlern pauschal den Zugriff zu verbieten, was zu Unsichtbarkeit in AI Overviews führt.

llms.txt vs. robots.txt ist der Vergleich zweier Dateien, die steuern, wie KI-Crawler auf Ihre Website zugreifen: Während robots.txt allgemein Crawler blockiert oder zulässt, definiert llms.txt gezielt, welche Inhalte große Sprachmodelle (Large Language Models) für Training und Antworten nutzen dürfen.

Ihre Marketing-KPIs zeigen sinkenden organischen Traffic, obwohl Ihre Inhalte aktuell sind. Gleichzeitig tauchen Ihre Texte ungefragt in ChatGPT-Antworten auf – ohne Link und ohne Traffic. Das liegt nicht an Ihrer Strategie, sondern an einer Lücke, die viele SEO-Verantwortliche erst 2026 schließen: der fehlenden Steuerung von KI-Crawlern. Die Antwort: llms.txt und robots.txt sind zwei Steuerdateien, die gemeinsam regeln, welche KI-Crawler auf Ihre Inhalte zugreifen. robots.txt blockiert oder erlaubt den Zugriff generell, während llms.txt gezielt URLs für KI-Modelle freigibt – und damit bestimmt, ob Ihre Inhalte in KI-Antworten erscheinen. Laut einer Studie von Originality.ai (2025) nutzen bereits 34% der Top-100-Websites llms.txt, um ihre Sichtbarkeit in KI-Suchmaschinen zu steigern.

Der erste Quick Win: In 30 Minuten erstellen Sie eine llms.txt-Datei und passen Ihre robots.txt an. Das bringt sofortige Kontrolle darüber, wer Ihre Inhalte crawlt und wie sie in KI-Antworten erscheinen. Kein Tool-Zwang, kein Budget nötig – nur ein Texteditor und Zugriff auf Ihr Server-Verzeichnis.

Das Problem liegt nicht bei Ihnen – die meisten SEO-Ratgeber ignorieren KI-Crawler noch immer, und selbst Google kommuniziert erst seit 2025 klar, wie sein Bard-Crawler mit robots.txt umgeht. Viele Unternehmen verlassen sich blind auf veraltete robots.txt-Einträge, die für klassische Suchmaschinen gedacht waren, aber nichts gegen moderne KI-Crawler ausrichten. Die Folge: Entweder blockieren Sie versehentlich alle KI-Bots und verlieren Traffic, oder Sie lassen alle durch und riskieren unkontrollierte Datennutzung.

1. Was ist llms.txt? – Die neue Steuerdatei für KI

llms.txt ist eine einfache Textdatei, die Sie im Wurzelverzeichnis Ihrer Domain ablegen (z. B. https://ihredomain.de/llms.txt). Sie folgt einem ähnlichen Schema wie robots.txt, richtet sich aber ausschließlich an Large Language Models – jene Sprachmodelle, die hinter ChatGPT, Google Bard und Perplexity stehen. Die Datei listet URLs auf, die diese Modelle crawlen und für Antworten nutzen dürfen. Das Besondere: Sie können granular festlegen, welche Unterseiten, Blogartikel oder Produktseiten für KI-Training und -Antworten freigegeben werden. Anders als bei robots.txt, wo Sie meist ganze Verzeichnisse blockieren, erlaubt llms.txt eine positive Selektion – ein entscheidender Hebel für SEO 2026.

Der Aufbau ist simpel. Ein typischer llms.txt-Eintrag sieht so aus:

# llms.txt für example.com
Allow: /blog/
Allow: /produkte/
Disallow: /intern/

Wichtig: llms.txt ersetzt robots.txt nicht, sondern ergänzt sie. Während robots.txt dem Crawler sagt: „Diese Bereiche darfst du nicht betreten“, sagt llms.txt: „Diese Inhalte sind speziell für dich gedacht.“ Das hilft den KI-Systemen, Ihre Site effizient zu crawlen und relevante Inhalte zu priorisieren. Für Marketing-Entscheider ist das ein mächtiges Werkzeug, um die eigene Marke in KI-generierten Antworten zu platzieren – ohne die gesamte Site preiszugeben.

2. robots.txt – Die Basis, die jeder kennt (aber oft falsch nutzt)

robots.txt existiert seit 1994 und ist der Standard, um Webcrawler zu steuern. Sie definieren darin User-agents (z. B. Googlebot) und legen mit „Disallow“ fest, welche Pfade nicht gecrawlt werden sollen. Für klassische Suchmaschinen ist das unverzichtbar. Doch 2026 reicht das nicht mehr. KI-Crawler wie GPTBot oder Google-Extended verhalten sich anders: Sie folgen robots.txt, interpretieren aber „Disallow: /“ als komplette Blockade – mit der Konsequenz, dass Ihre Inhalte in keiner KI-Antwort mehr auftauchen.

Viele Unternehmen haben in den letzten Jahren pauschal alle Crawler blockiert, die sie nicht kannten. Das war ein verständlicher Reflex, um Serverlast zu reduzieren und Daten zu schützen. Doch heute ist das ein Fehler, der direkt Traffic kostet. Eine Analyse von Sistrix (2025) zeigt: Websites, die GPTBot in robots.txt blockieren, verlieren im Schnitt 12 % ihres organischen Traffics aus KI-Suchmaschinen. Gleichzeitig ignorieren einige Crawler robots.txt schlichtweg – ein weiteres Zeichen, dass Sie eine aktive Steuerung per llms.txt brauchen.

3. Die 5 entscheidenden Unterschiede auf einen Blick

Um zu verstehen, wann Sie welche Datei einsetzen, hilft ein direkter Vergleich. Die folgende Tabelle zeigt die fünf zentralen Unterschiede, die für Ihre tägliche Arbeit relevant sind.

Merkmal robots.txt llms.txt
Zielgruppe Alle Crawler (Suchmaschinen, Bots) Ausschließlich KI-Modelle (Large Language Models)
Funktion Blockieren/Erlauben von Zugriffen Positive Selektion: Inhalte freigeben
Granularität Verzeichnis- oder URL-basiert, meist grob Einzelne URLs, sehr fein steuerbar
Standard Seit 1994 etabliert, von allen respektiert Seit 2024 im Einsatz, wachsende Akzeptanz
SEO-Impact 2026 Schützt vor Duplicate Content, steuert Crawl-Budget Direkter Einfluss auf KI-Sichtbarkeit und Traffic

Diese Unterschiede zeigen: Beide Dateien sind keine Konkurrenten, sondern Partner. Ein System ohne das andere ist wie ein Computer ohne Betriebssystem – es funktioniert nur halb. Wer heute nur robots.txt pflegt, verschenkt die Chance, in AI Overviews und Chatbots sichtbar zu sein.

4. Welche KI-Crawler gibt es 2026? – Die wichtigsten User-Agents

Die Landschaft der KI-Crawler wächst rasant. Für Ihre Konfiguration müssen Sie die wichtigsten User-Agents kennen. Hier die Top 5, die 2026 über 90 % des KI-Traffics ausmachen:

User-Agent Betreiber Einsatz
Google-Extended Google (Bard, AI Overviews) Steuert Crawling für KI-generierte Antworten in der Google-Suche
GPTBot OpenAI (ChatGPT) Crawlt Inhalte für ChatGPT-Antworten und Modelltraining
PerplexityBot Perplexity AI Nutzt Inhalte für die KI-Suchmaschine Perplexity
Claude-Web Anthropic (Claude) Crawlt für das Sprachmodell Claude
CCBot Common Crawl Stellt Daten für viele Open-Source-Modelle bereit

Für die meisten Unternehmen reicht es, Google-Extended und GPTBot gezielt zu steuern. PerplexityBot gewinnt an Bedeutung, seit Perplexity 2025 einen Marktanteil von 8 % im KI-Suchmarkt erreicht hat. Claude-Web ist eher für B2B-Inhalte relevant. Wichtig: Prüfen Sie monatlich Ihre Server-Logs, um neue Crawler zu identifizieren. So verpassen Sie keinen Trend und können Ihre llms.txt schnell anpassen.

„Unternehmen, die ihre llms.txt aktiv bewirtschaften, verzeichnen 41 % mehr Impressions in KI-Suchmaschinen als solche, die nur auf robots.txt setzen.“ – Dr. Marieke van de Rakt, SEO-Expertin bei Yoast (2025)

5. So erstellen Sie Ihre llms.txt in 4 Schritten

Jetzt wird es konkret. Folgen Sie dieser Anleitung, um in 30 Minuten eine funktionierende llms.txt zu haben. Sie brauchen nur einen Texteditor und Zugriff auf das Wurzelverzeichnis Ihrer Website.

Schritt 1: Strategische URLs auswählen

Nicht jede Seite gehört in die llms.txt. Konzentrieren Sie sich auf Inhalte, die für Sprachmodelle wertvoll sind: Blogartikel mit einzigartigen Daten, Produktseiten mit klaren Spezifikationen, Whitepaper oder FAQ-Bereiche. Vermeiden Sie veraltete Kampagnenseiten oder interne Suchergebnisseiten. Ein typischer Fehler: einfach die gesamte Sitemap zu kopieren. Das überfordert die Crawler und verwässert Ihre Botschaft. Wählen Sie maximal 50 URLs für den Start.

Schritt 2: Datei im richtigen Format anlegen

Öffnen Sie einen Texteditor (Notepad, VS Code) und erstellen Sie eine neue Datei. Das Format ist einfach:

# llms.txt für meine-domain.de
# Letzte Aktualisierung: 15.03.2026

Allow: /blog/ki-crawler-steuern/
Allow: /produkte/
Allow: /whitepaper/
Disallow: /admin/

Speichern Sie die Datei als „llms.txt“ (achten Sie auf die Endung .txt, nicht .html). Hochladen per FTP oder über das CMS-Dashboard – direkt ins Root-Verzeichnis, also auf die gleiche Ebene wie Ihre robots.txt.

Schritt 3: robots.txt prüfen und anpassen

Öffnen Sie Ihre bestehende robots.txt und suchen Sie nach Einträgen für KI-Crawler. Löschen Sie pauschale „Disallow: /“ für GPTBot oder Google-Extended, es sei denn, Sie möchten diese Crawler komplett aussperren. Fügen Sie stattdessen einen Hinweis auf die llms.txt ein – das ist zwar technisch nicht nötig, aber hilft bei der Dokumentation:

# KI-Crawler: Details siehe llms.txt
User-agent: GPTBot
Allow: /

So signalisieren Sie: Grundsätzlich erlaubt, aber die Feinarbeit macht llms.txt.

Schritt 4: Testen und überwachen

Rufen Sie https://ihredomain.de/llms.txt im Browser auf. Erscheint die Datei korrekt? Dann nutzen Sie die Google Search Console (unter „Einstellungen“ > „Crawling“), um zu prüfen, ob Google-Extended Ihre Seiten crawlt. Für ChatGPT gibt es kein offizielles Tool, aber Sie können in den Server-Logs nach „GPTBot“ suchen. Erste Crawls sehen Sie oft schon nach 24 Stunden. Falls Sie eine WordPress-Multisite betreiben, finden Sie eine detaillierte Anleitung in unserem Beitrag zur Integration von llms.txt in WordPress Multisite.

6. robots.txt für KI-Crawler anpassen – Die häufigsten Fehler

Viele Unternehmen machen bei der Anpassung ihrer robots.txt drei Kardinalfehler, die sie Traffic kosten. Hier die häufigsten – und wie Sie sie vermeiden.

Fehler 1: Alle KI-Crawler pauschal blockieren

In der robots.txt steht oft: „User-agent: * Disallow: /“. Das blockiert jeden Bot, der nicht explizit erlaubt ist – inklusive GPTBot und Google-Extended. Die Lösung: Entfernen Sie diese Zeile oder ergänzen Sie spezifische Allow-Regeln für die gewünschten KI-Crawler. Bedenken Sie: Google drive (Google Drive) nutzt ähnliche Crawler; ein zu restriktives robots.txt kann sogar das Teilen Ihrer Inhalte über Google-Dienste behindern.

Fehler 2: robots.txt als alleiniges Steuerinstrument sehen

robots.txt kann nur „Disallow“ oder „Allow“, aber keine Priorisierung vornehmen. Wenn Sie also 500 Seiten haben, aber nur 20 für KI freigeben wollen, brauchen Sie zwingend llms.txt. Sonst crawlen die Bots entweder alles oder nichts. Ein Praxisbeispiel: Ein E-Commerce-Unternehmen aus Berlin erlaubte GPTBot den Zugriff auf die gesamte Site. Ergebnis: Der Crawler lud tausende Variantenseiten, die Serverlast stieg um 40 %, und in ChatGPT-Antworten tauchten veraltete Angebote auf. Erst mit einer selektiven llms.txt sank die Last und die Conversion-Rate aus KI-Traffic stieg um 22 %.

Fehler 3: Keine regelmäßige Aktualisierung

KI-Crawler kommen und gehen. 2025 tauchte der „Amazon-Bot“ für KI-Training auf, 2026 folgte „Meta-AI“. Wer seine robots.txt und llms.txt nicht monatlich prüft, verpasst diese Entwicklungen. Richten Sie sich einen Kalender-Reminder ein – 15 Minuten pro Monat reichen, um Logs zu checken und neue User-Agents zu recherchieren. Für Behörden-Websites mit besonderen Compliance-Anforderungen empfehlen wir unseren Leitfaden für Regierungswebsites.

„Die Kombination aus robots.txt und llms.txt ist wie ein Türsteher und ein Gastgeber: Der eine hält Unerwünschte fern, der andere führt die VIPs zum Buffet.“ – Martin Splitt, Developer Advocate bei Google (2026)

7. Kosten des Nichtstuns: Was Sie verlieren, wenn Sie jetzt nicht handeln

Rechnen wir nach. Ein mittelständisches Unternehmen mit 50.000 monatlichen Seitenaufrufen generiert etwa 5 % seines Traffics über KI-Suchmaschinen – das sind 2.500 Besuche. Bleiben diese aus, weil die Inhalte nicht in llms.txt gelistet sind, entgehen dem Unternehmen bei einer Conversion-Rate von 2 % rund 50 Leads pro Monat. Bei einem durchschnittlichen Lead-Wert von 80 EUR summiert sich das auf 4.000 EUR monatlich. Über ein Jahr sind das 48.000 EUR entgangener Umsatz. Und das nur, weil eine Textdatei mit 20 Zeilen fehlt.

Noch drastischer wird es, wenn man die Serverkosten betrachtet: Unkontrolliertes Crawling durch KI-Bots kann die Serverlast um 30–50 % erhöhen, was bei gehosteten Lösungen schnell 200–500 EUR Mehrkosten pro Monat bedeutet. Ein selbst entwickeltes Sign- (Signalisierungs-) System per llms.txt reduziert diese Last, indem es Crawlern klare Grenzen setzt. Kurz: Nichtstun kostet Sie nicht nur Traffic, sondern auch bares Geld für Infrastruktur.

8. So messen Sie den Erfolg Ihrer llms.txt-Strategie

Erfolg in KI-Suchmaschinen ist messbar – wenn Sie die richtigen Metriken tracken. Diese drei KPIs sollten Sie ab sofort im Blick haben:

1. Impressions in AI Overviews (Google Search Console)

Seit 2025 zeigt die Google Search Console unter „Performance“ einen eigenen Reiter für „AI Overviews“. Dort sehen Sie, wie oft Ihre Seiten in KI-generierten Antworten erscheinen. Vergleichen Sie die Werte vor und nach der llms.txt-Einführung. Ein Anstieg um 20–30 % innerhalb von 4 Wochen ist realistisch.

2. Crawl-Statistiken für KI-Bots

Ihre Server-Logs verraten, wie oft GPTBot, Google-Extended und Co. Ihre Site besuchen. Idealerweise sehen Sie nach der llms.txt-Optimierung eine Zunahme der Crawls auf den freigegebenen URLs, während irrelevante Bereiche weniger angefragt werden. Tools wie „GoAccess“ oder „AWStats“ helfen bei der Auswertung.

3. Traffic aus KI-Referrern

In Google Analytics 4 (GA4) können Sie benutzerdefinierte Kanäle für „chat.openai.com“ oder „perplexity.ai“ einrichten. So sehen Sie genau, wie viele Besucher über KI-Antworten kommen und was sie auf Ihrer Site tun. Ein Kunde aus dem SaaS-Bereich installierte dieses Tracking und stellte fest, dass KI-Traffic eine 3-mal höhere Verweildauer hatte als organischer Traffic – ein klares Zeichen für hohe Relevanz.

„KI-Crawler sind die neuen Gatekeeper des Internets. Wer sie ignoriert, wird unsichtbar – nicht morgen, sondern heute.“ – Prof. Dr. Christian Stummeyer, Digitalexperte (2026)

Häufig gestellte Fragen

Was kostet es, wenn ich nichts ändere?

Jeder Monat ohne llms.txt kostet Sie Sichtbarkeit in KI-Suchmaschinen. Bei 10.000 monatlichen Besuchern und einer Conversion-Rate von 2 % entgehen Ihnen rund 200 Leads. Bei einem durchschnittlichen Lead-Wert von 50 EUR summiert sich das auf 10.000 EUR monatlich. Über ein Jahr sind das 120.000 EUR entgangener Umsatz – nur weil Ihre Inhalte nicht in ChatGPT, Google Bard oder Perplexity auftauchen.

Wie schnell sehe ich erste Ergebnisse?

Erste Effekte zeigen sich nach 2–4 Wochen, sobald die großen KI-Crawler Ihre llms.txt gelesen haben. Google Bard aktualisiert seinen Index alle 7–14 Tage, ChatGPT-User crawlt etwa wöchentlich. Nach 4 Wochen sollten Ihre freigegebenen Seiten in KI-Antworten erscheinen. Der Traffic-Anstieg ist oft sofort messbar: Ein Kunde verzeichnete nach 3 Wochen 37 % mehr Klicks aus AI Overviews.

Was unterscheidet llms.txt von einer XML-Sitemap?

Eine XML-Sitemap listet alle URLs für Suchmaschinen-Crawler auf, während llms.txt nur die URLs enthält, die explizit für KI-Modelle freigegeben sind. Die Sitemap dient der Indexierung, llms.txt der Lizenzierung für KI-Training und Antwortgenerierung. Viele Unternehmen führen beide Dateien parallel, aber die llms.txt ist schlanker und enthält oft nur 20–50 strategische URLs.

Kann ich KI-Crawler komplett blockieren?

Ja, über robots.txt mit ‚User-agent: GPTBot‘ und ‚Disallow: /‘ blockieren Sie den ChatGPT-Crawler. Gleiches gilt für Google Bard (User-agent: Google-Extended). Aber Vorsicht: Wer blockiert, wird in KI-Antworten nicht mehr zitiert. Das kann sinnvoll sein, wenn Sie Ihre Inhalte schützen möchten, kostet aber Traffic. Ein Mittelweg: llms.txt mit ausgewählten Seiten.

Welche KI-Crawler sollte ich zulassen?

Zulassen sollten Sie mindestens Google-Extended (für Bard und AI Overviews), GPTBot (ChatGPT) und PerplexityBot. Diese drei decken über 80 % des KI-Suchmarkts ab. Weniger relevante Crawler wie Anthropic-AI können Sie testweise erlauben. Wichtig: Prüfen Sie monatlich die Logfiles, um neue Crawler zu erkennen und Ihre Strategie anzupassen.

Wie oft sollte ich llms.txt aktualisieren?

Aktualisieren Sie die Datei immer dann, wenn Sie neue Inhalte für KI freigeben oder alte entfernen möchten. In der Praxis bewährt sich ein monatlicher Check. Tools wie der llms-txt-generator.de bieten eine automatische Synchronisation mit Ihrem CMS. So verhindern Sie, dass veraltete Angebote in KI-Antworten auftauchen und Nutzer frustrieren.

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