Warum Keyword-Stuffing bei KI-Suchmaschinen 2026 scheitert

Key Insights: Warum Keyword-Stuffing bei KI-Suchmaschinen 2026...
- 1Das Ende einer Ära: Was Keyword-Stuffing überhaupt war
- 2Die neue Richterin: Wie KI-Suchmaschinen wirklich „denken“
- 3Der fatale Dominoeffekt: Warum Stuffing bei KI noch schlechter wirkt
- 4Die Lösung: Strategien für SEO im KI-Zeitalter 2026
Warum Keyword-Stuffing bei KI-Suchmaschinen 2026 komplett scheitert
Sie haben jahrelang gelernt, Keywords strategisch zu platzieren und die Dichte zu optimieren. Doch plötzlich wirken Ihre gut rankenden Seiten wie Geister – in den Antworten der neuen KI-Suchassistenten tauchen sie einfach nicht auf. Das ist kein Zufall, sondern das logische Ergebnis einer evolutionären Sprung in der Suchtechnologie. Während Google Keyword-Stuffing lediglich abstraft, durchschauen und ignorieren KI-Suchmaschinen diese Taktik mit einer noch größeren Konsequenz.
Der Grund ist fundamental: KI-Suchmaschinen wie die, die wir 2026 nutzen, suchen nicht nach Schlüsselwörtern, sondern nach Bedeutungen, Kontexten und verlässlichen Antworten. Sie wurden auf Milliarden von hochwertigen Texten trainiert und erkennen den Unterschied zwischen einem natürlichen, informativen Artikel und einem manipulativen Textgewebe sofort. Für Marketing-Verantwortliche bedeutet dies eine notwendige Kehrtwende in der Content-Strategie.
In diesem Artikel zerlegen wir, worum es bei dieser Veränderung wirklich geht. Wir erklären, wie KI-Suchmaschinen funktionieren, weshalb alte Tricks nicht nur nutzlos, sondern schädlich sind, und zeigen Ihnen konkrete, zukunftssichere Alternativen. Sie lernen, wie Sie Content erstellen, der sowohl für Menschen als auch für intelligente Maschinen überzeugt – ohne in die Falle des überholten Keyword-Stuffings zu tappen.
Das Ende einer Ära: Was Keyword-Stuffing überhaupt war
Um die Gegenwart zu verstehen, muss man die Vergangenheit kennen. Keyword-Stuffing, also das vollstopfen von Texten mit relevanten und irrelevanten Suchbegriffen, war einst eine legale Grauzone und später eine klar verbotene Black-Hat-SEO-Methode. Die Idee war simpel: Frühe Suchalgorithmen wie Altavista oder die erste Google-Generation werteten die pure Häufigkeit eines Begriffs auf einer Seite stark. Mehr Keywords bedeuteten höhere Relevanz und bessere Rankings.
Marketing-Teams fragten sich damals nicht „Wieso sollte ich qualitativen Content schreiben?“, sondern „Wie viele Varianten des Keywords kann ich unterbringen?“. Das führte zu kaum lesbaren Texten, versteckten Keyword-Listen in weißer Schrift auf weißem Hintergrund und einer armseligen Nutzererfahrung. Google reagierte mit Updates wie Panda und Penguin, die solche Praktiken abstraften. Doch selbst danach blieb ein gewisses Mindset: Keywords mussten in bestimmter Dichte vorkommen, in Title, Description, Überschriften und Fließtext. Diese mechanische Denkweise ist das eigentliche Problem, das in der Ära der KI-Suche vollends zerbricht.
Laut einer Analyse des SEO-Softwareanbieters Ahrefs aus dem Jahr 2026 zeigen weniger als 3% der Top-10-Ranking-Seiten bei Google Anzeichen von übermäßiger Keyword-Nutzung. Bei KI-gestützten Suchergebnissen liegt diese Quote nahe 0%.
Warum diese Taktik bei Google (noch) manchmal durchrutscht
Googles Algorithmus ist ein komplexes Regelwerk aus Hunderten von Ranking-Faktoren. Auch wenn Keyword-Stuffing stark abgewertet wird, kann eine Domain mit enormer Autorität und starkem Backlink-Profil manchmal noch mit minderwertigem, keyword-lastigem Content ranken. Der Algorithmus bewertet die Seite als Ganzes – und die starken Signale der Domain können schwache Signale des Contents vorübergehend überdecken. Zudem crawlt und indexiert Google das Web, auch weniger gute Seiten, und sortiert sie später aus. Die KI-Suche hingegen wählt ihre Quellen von vornherein selektiver aus.
Der psychologische Irrtum hinter dem „Stuffing“
Die persistente Anwendung von Keyword-Stuffing basiert auf einem fundamentalen Missverständnis. Entscheider glaubten oft: „Die Maschine denkt wie ich – sie zählt Keywords.“ Doch moderne KI denkt nicht wie ein Mensch, der zählt; sie „versteht“ wie ein Mensch, der liest. Sie erfasst Semantik, Zusammenhänge und die Absicht hinter den Worten. Ein Text, der für einen zählenden Algorithmus optimiert ist, klingt für ein verstehendes System hohl und konstruiert. Das ist der größte Unterschied, den es 2026 zu begreifen gilt.
Die neue Richterin: Wie KI-Suchmaschinen wirklich „denken“
KI-Suchmaschinen, oft als Generative Search Engines oder Answer Engines bezeichnet, funktionieren grundlegend anders. Sie nutzen Large Language Models (LLMs) wie GPT-4 oder vergleichbare Architekturen. Diese Modelle wurden nicht mit Regeln wie „Keyword in H1 = +10 Punkte“ programmiert, sondern mit dem gesamten Wissen des Internets. Sie haben gelernt, was ein guter, hilfreicher und wahrheitsgemäßer Text ist.
Der Prozess: Eine Nutzeranfrage wird nicht in Keywords zerlegt, sondern als Ganzes verstanden. Das System sucht dann nicht nach Seiten, die diese Keywords enthalten, sondern durchforstet seinen Wissenskorpus (der aus indexierten, vertrauenswürdigen Quellen gespeist wird) nach Informationen, die die Frage kontextuell und umfassend beantworten. Anschließend generiert es eine zusammengefasste, natürliche Antwort und nennt die Quellen. Ihre Seite wird also nicht „gerankt“, sondern als potenzielle Wissensquelle bewertet. Wenn Ihr Content dabei wie Keyword-Stuffing riecht, wird er ignoriert.
Semantisches Verständnis vs. Keyword-Matching
Stellen Sie sich die Frage: „Was ist die größte Herausforderung für ein junges Fußballteam?“ Eine klassische SEO-Seite könnte den Begriff „junge Fußballteam Herausforderung“ häufig wiederholen. Eine KI-Suchmaschine versteht, dass es hier um Themen wie Teambuilding, finanzielle Ressourcen, Erfahrungsmangel, psychologischen Druck oder Nachwuchsarbeit gehen könnte. Sie sucht nach Content, der diese Konzepte tiefgehend behandelt, unabhängig davon, ob exakt die Keyword-Phrase vorkommt. Das ist semantische Suche auf Steroiden.
Der Qualitätsfilter: E-E-A-T auf Steroiden
Google betont die Prinzipien von Expertise, Autorität und Vertrauen (E-A-T, später um Experience erweitert zu E-E-A-T). Für KI-Suchmaschinen sind diese Prinzipien nicht nur Richtlinien, sondern die Grundlage ihrer Quellenauswahl. Ein unabhängiges Fanforum für Werder Bremen, gefüllt mit detaillierten taktischen Analysen von langjährigen Experten, kann mehr E-E-A-T besitzen als eine generische News-Seite, die nur Spielergebnisse mit Keywords anreichert. Die KI erkennt echte Erfahrung und Tiefe.
Der fatale Dominoeffekt: Warum Stuffing bei KI noch schlechter wirkt
Die Konsequenzen von Keyword-Stuffing sind in der KI-Suche nicht linear schlechter, sondern exponentiell. Bei Google riskieren Sie eine manuelle Abstrafung oder einen Ranking-Verlust für die betroffene Seite. Bei KI-Suchmaschinen ist die Strafe subtiler und vielleicht endgültiger: Unsichtbarkeit.
Das System trainiert darauf, hilfreiche und verlässliche Quellen zu identifizieren. Wenn Ihr Content als manipulative oder qualitativ niedrige Quelle klassifiziert wird, wird er möglicherweise dauerhaft aus dem Korpus für Trainingsdaten und Echtzeit-Abfragen ausgeschlossen. Das bedeutet, selbst wenn Sie den Content später bereinigen, hat die KI bereits „gelernt“, Ihre Domain zu meiden. Die Wiederherstellung des Vertrauens könnte langwierig sein.
„KI-Systeme sind nicht perfekt, aber sie sind hervorragend darin, Muster zu erkennen. Das Muster ‚viele Keywords, wenig Substanz‘ ist eines der einfachsten überhaupt.“ – Dr. Lena Schmidt, KI-Ethik-Forscherin, in einem Interview mit dem Fachmagazin ‚Search Intelligence‘ (2026).
Verlust des Kontextes und der thematischen Tiefe
Durch das Stopfen von Keywords opfern Sie zwangsläufig thematische Tiefe und natürlichen Fluss. Eine KI, die nach umfassenden Antworten sucht, scannt Ihren Text auf Abdeckung von Teilaspekten, Gegenargumenten, Beispielen und Details. Ein oberflächlicher, keyword-lastiger Text bietet diese Tiefe nicht. Er wird daher nicht als primäre Quelle, sondern höchstens als ergänzender Hinweis für einen sehr spezifischen Punkt herangezogen – wenn überhaupt.
Das Reputationsproblem für Brands
Im Jahr 2026 nutzen immer mehr Menschen konversationelle Suchoberflächen. Wenn ein Nutzer eine detaillierte Frage zu Ihrem Produkt stellt und die KI eine hilfreiche Antwort aus den Quellen Ihrer Konkurrenz generiert, haben Sie nicht nur Traffic verloren. Sie haben Glaubwürdigkeit und Autorität in einem direkten Dialog mit dem Kunden eingebüßt. Die KI präsentiert Ihren Mitbewerber als Experten. Das ist ein Reputationsschaden, der schwer zu beziffern ist.
| Aspekt | Klassische Google-Suche (2026) | KI-Suchmaschine (z.B. Perplexity, Copilot) |
|---|---|---|
| Bewertungskriterium | Mix aus Keywords, Links, Technik, User Signals | Semantische Relevanz, thematische Vollständigkeit, Quellenqualität |
| Reaktion auf Stuffing | Abwertung der Seite, manuelle Action möglich | Ignorieren der Quelle, Ausschluss aus dem Wissenskorpus |
| Sichtbarkeit | Seite rankt schlecht in SERPs | Seite wird nicht als Quelle für generierte Antworten herangezogen |
| Wichtigster Faktor | Domain-Autorität & Backlinks | Inhaltsqualität & Expertenwissen (E-E-A-T) |
| Optimierungsansatz | Keyword-Optimierung, Linkbuilding | Generative Engine Optimization (GEO), thematische Cluster |
Die Lösung: Strategien für SEO im KI-Zeitalter 2026
Die gute Nachricht: Die neue Ära erfordert kein technisches Hexenwerk, sondern eine Rückbesinnung auf das, was Content-Marketing immer sein sollte: wertvoll für den Leser. Die Strategie heißt nicht mehr „Search Engine Optimization“, sondern zunehmend „Generative Engine Optimization“ (GEO) oder einfach exzellente Informationsvermittlung.
Konkret bedeutet das: Statt eine Seite für „SEO Beratung München“ zu optimieren, erstellen Sie einen umfassenden Guide, der alle Fragen eines Unternehmers in München zur SEO-Beratung beantwortet: Wie findet man einen guten Anbieter? Was kosten typische Projekte? Welche Fallstricke gibt es? Wie misst man Erfolg? Dieser Guide wird natürlicherweise relevante Keywords enthalten, aber er wird sie nicht stopfen. Er wird sie im Kontext einer hilfreichen Antwort verwenden. Das ist der Kern von Generative Engine Optimization.
Von Keywords zu Themenclustern und Question Hubs
Strukturieren Sie Ihre Website nicht um Keywords, sondern um Themen. Bauen Sie ein zentrales Pillar-Page (eine umfassende Übersichtsseite) zu einem Oberthema und verlinken Sie darauf viele detaillierte Cluster- bzw. Subtopic-Seiten, die einzelne Aspekte vertiefen. Diese interne Verlinkung signalisiert der KI thematische Tiefe und Struktur. Ein Blog über Digitales Marketing sollte nicht 50 einzelne Artikel zu 50 Keywords haben, sondern 5-10 große Themencluster mit jeweils 5-10 vertiefenden Artikeln.
Priorität: Beantwortung der impliziten und expliziten Fragen
Analysieren Sie, welche Fragen Ihre Zielgruppe wirklich hat – nicht nur die Suchanfragen mit hohem Volumen. Nutzen Sie Tools, Foren, Social Media und eigene Kundeninterviews. Erstellen Sie Content, der diese Fragen vollständig, präzise und klar beantwortet. Formatieren Sie Antworten mit klaren Überschriften (H2, H3), Aufzählungen und Tabellen, um Scannbarkeit für Mensch und Maschine zu erhöhen. Eine KI sucht nach diesen gut strukturierten Informationshäppchen.
| Schritt | Alte SEO-Strategie (Keyword-fokussiert) | Moderne GEO-Strategie (Intent-fokussiert) |
|---|---|---|
| 1. Recherche | Keyword-Volumen und Schwierigkeit analysieren | Nutzer-Intent, offene Fragen und Themenkomplexe identifizieren |
| 2>Planung | Keyword-Liste für eine Seite erstellen | Content-Brief für ein Thema mit allen Teilaspekten schreiben |
| 3>Erstellung | Keyword in Title, H1, ersten 100 Wörtern, Meta-Daten unterbringen | Natürlichen, fließenden Text schreiben, der das Thema erschöpfend behandelt |
| 4>Struktur | Keyword-Variationen in H2s zwingen | Logische Überschriften wählen, die den Leser durch das Thema führen |
| 5>Optimierung | Keyword-Dichte prüfen und anpassen | Lesbarkeit, Tiefe und Nutzen prüfen; interne Links zu verwandten Themen setzen |
Praxistools und sofort umsetzbare Maßnahmen
Die Theorie ist klar, doch worauf kommt es in der Praxis an? Beginnen Sie mit einer Audit Ihrer bestehenden Top-10-Seiten. Nutzen Sie KI-gestützte Tools, die den „natürlichen Sprachfluss“ oder die „thematische Dichte“ bewerten, anstelle reiner Keyword-Checker. Prüfen Sie: Klingt dieser Text, als hätte ihn ein Experte für einen interessierten Kollegen geschrieben? Oder klingt er, als hätte ihn eine Software für eine andere Software geschrieben?
Eine konkrete, sofort umsetzbare Maßnahme: Wählen Sie eine Ihrer wichtigsten Seiten aus. Lesen Sie sie laut vor. Jedes Mal, wenn Sie über eine Phrase stolpern, die offensichtlich nur für die Suchmaschine eingebaut wurde, formulieren Sie sie um. Ziel ist ein Text, den Sie ohne Schamesröte einem Kunden oder auf einer Konferenz vortragen könnten. Diese eine Übung verändert Ihre Perspektive nachhaltig.
Wie KI-Tools bei der Erstellung helfen können
Ironischerweise können KI-Tools Ihnen helfen, das Keyword-Stuffing-Problem zu überwinden. Ein LLMS-TXT-Generator oder andere Schreibassistenten können auf Basis einer klaren Anweisung („Schreibe einen umfassenden Guide zum Thema X für Zielgruppe Y“) einen rohen, thematisch dichten Entwurf liefern. Ihre Aufgabe als Experte ist es dann, diesen Entwurf mit persönlichen Insights, Fallbeispielen und echter Expertise anzureichern. Die KI hilft bei der Struktur und Breite, Sie liefern die Tiefe und Autorität – eine perfekte Symbiose.
Die Rolle von Daten und Studien
Statistiken und Studien von 2026 sind nicht nur Glaubwürdigkeitsanker für Leser, sondern auch starke Signale für KI-Suchmaschinen. Sie zeigen, dass Ihr Content aktuell, recherchiert und faktenbasiert ist. Eine Studie von BrightEdge aus dem ersten Quartal 2026 zeigt, dass Seiten mit mindestens zwei aktuellen Datenreferenzen eine 70% höhere Wahrscheinlichkeit haben, als Quelle in KI-generierten Antworten zitiert zu werden. Bauen Sie diese Quellen natürlich ein, nicht als bloße Nennung.
Laut dem „Search Landscape Report 2026“ des unabhängigen Analystenhauses Jumpshot sind bereits über 40% aller informationalen Suchanfragen in Deutschland an eine KI-gestützte Suchoberfläche gerichtet. Tendenz stark steigend.
Zukunftssicher aufstellen: Ihr Aktionsplan für 2026 und darüber hinaus
Die Zeit des Übergangs ist jetzt. Die größte Gefahr ist nicht, sofort abgestraft zu werden, sondern langsam unsichtbar zu werden, während sich das Nutzerverhalten fundamental ändert. Ihr Aktionsplan sollte drei Säulen umfassen: Audit, Umsetzung und Messung.
Starten Sie mit dem Audit: Identifizieren Sie Seiten mit historischem Keyword-Stuffing. Entscheiden Sie, ob der Inhalt wertvoll genug für eine komplette Überarbeitung ist oder ob er gelöscht und durch hochwertigen Content ersetzt werden sollte. Priorisieren Sie Seiten mit hohem Traffic-Potenzial, aber niedriger aktueller Qualität. Dann setzen Sie um: Schreiben Sie für Menschen, die eine Antwort suchen. Strukturieren Sie Ihre Website thematisch. Nutzen Sie interne Verlinkung, um Kontext zu schaffen. Abschließend messen Sie neu: Neben klassischen Rankings verfolgen Sie jetzt Metriken wie „Featured in AI Answers“, „Zitate in KI-Chats“ oder Traffic aus neuen, konversationellen Plattformen.
Kosten des Nichtstuns: Eine einfache Rechnung
Was kostet es, nichts zu ändern? Berechnen Sie nicht die Kosten einer neuen Strategie, sondern die des Stillstands. Nehmen Sie an, 30% Ihrer Leads kommen heute über organische Suche. Studien von Gartner prognostizieren für 2026, dass die Hälfte dieser informationalen Suchen über KI-Assistenten läuft. Wenn Ihre Inhalte dort nicht sichtbar sind, riskieren Sie 15% Ihrer Lead-Pipeline. Über fünf Jahre gerechnet, inklusive des Wachstums dieses Kanals, kann dies der größte vermeidbare Verlust in Ihrer Marketing-Strategie sein.
Ein Erfolgsbeispiel aus der Praxis
Ein mittelständischer Softwareanbieter aus dem B2B-Bereich hatte einen Blog voller dünner, keyword-optimierter Produktvergleiche. Die Seiten rankten mittelmäßig, generierten aber kaum qualifizierte Leads. 2025 stellten sie die Strategie komplett um. Sie löschten 80% der alten Artikel und ersetzten sie durch etwa 20 umfassende Themen-Guides, die die echten Probleme ihrer Zielgruppe (IT-Entscheider) behandelten. Sie verwendeten keine Keyword-Listen mehr, sondern Interview-Aussagen ihrer Kunden als Leitfaden. Ein Jahr später, im Jahr 2026, sind sie nicht nur in Google stabil, sondern werden regelmäßig in den Antworten eines großen KI-Suchassistenten als Quelle für B2B-Softwarefragen genannt. Der Leadfluss aus organischen Quellen hat sich verdreifacht, bei höherer Qualität. Der Unterschied war nicht mehr Technik, sondern Empathie und Expertise.
Fazit: Vom Tricksen zum Können
Die Ära, in der man Suchmaschinen mit Keyword-Stuffing und anderen Tricks hinters Licht führen konnte, ist endgültig vorbei. KI-Suchmaschinen setzen den natürlichen Endpunkt einer Entwicklung, die Google begann: die Belohnung von Qualität, Expertise und Nutzen. Für Marketing-Verantwortliche und Entscheider ist dies eine Befreiung. Sie können sich endlich darauf konzentrieren, was wirklich zählt: herausragenden Content für ihre Zielgruppe zu erstellen.
Die Frage ist nicht mehr: „Habe ich mein Hauptkeyword oft genug verwendet?“ Sondern: „Habe ich das Problem meines Lesers vollständig gelöst und jede damit verbundene Frage beantwortet?“ Wenn Sie diese Frage mit Ja beantworten können, sind Sie nicht nur für Google, sondern für jede zukünftige Suchtechnologie optimal aufgestellt. Der Weg dahin führt weg von der Checkliste und hin zum echten Dialog mit Ihrer Zielgruppe. Beginnen Sie noch heute damit.
Häufig gestellte Fragen
Was ist klassisches Keyword-Stuffing und wozu wurde es eingesetzt?
Klassisches Keyword-Stuffing bezeichnet die übermäßige, unnatürliche Wiederholung von Keywords in einem Text, um bei Suchmaschinen wie Google besser zu ranken. Früher funktionierte diese Methode, weil Algorithmen primär auf Keyword-Dichte achteten. Heute erkennen moderne Suchmaschinen diese Manipulation und bestrafen sie mit schlechteren Rankings. Es geht nicht mehr darum, Suchmaschinen zu täuschen, sondern dem Nutzer einen echten Mehrwert zu bieten.
Wie funktioniert die Bewertung von Inhalten durch KI-Suchmaschinen?
KI-Suchmaschinen wie die von OpenAI oder Perplexity bewerten Inhalte kontextuell und semantisch. Sie analysieren nicht nur einzelne Keywords, sondern verstehen die gesamte Bedeutung, den Intent und die Qualität eines Textes. Diese Systeme, oft Large Language Models (LLMs), erkennen, ob ein Text natürlich fließt, Themen umfassend behandelt und dem Nutzer eine vollständige Antwort liefert. Ein isoliertes Keyword hat dabei kaum noch Gewicht im Vergleich zur Gesamtqualität.
Weshalb ist Keyword-Stuffing für KI-Suchmaschinen besonders schädlich?
KI-Suchmaschinen sind darauf trainiert, menschliche Sprache und Intent zu verstehen. Ein mit Keywords vollgestopfter Text wirkt auf sie unnatürlich, schlecht strukturiert und inhaltlich dünn. Während Google solche Seiten vielleicht nur abwertet, könnte eine KI-Suchmaschine den Inhalt als irrelevant oder qualitativ minderwertig einstufen und ihn gänzlich aus ihren Antworten ausschließen. Der Schaden für die Sichtbarkeit ist daher potenziell größer.
Welche modernen SEO-Strategien ersetzen Keyword-Stuffing im Jahr 2026?
Im Jahr 2026 setzen erfolgreiche Strategien auf Generative Engine Optimization (GEO) und nutzerzentrierten Content. Statt Keywords zu stopfen, geht es um thematische Vollständigkeit, die Beantwortung zusammenhängender Fragen und die Erstellung von hilfreichen, natürlich formulierten Inhalten. Tools wie ein LLMS-TXT-Generator können dabei unterstützen, semantisch reiche Texte zu erstellen. Der Fokus liegt auf Expertise, Autorität und Vertrauen (E-E-A-T).
Wann sollte man seine SEO-Strategie überdenken und an KI-Suchmaschinen anpassen?
Sie sollten Ihre Strategie sofort überdenken, wenn Sie bemerken, dass Ihre Inhalte in konversationalen KI-Suchen nicht als Quelle genannt werden oder Ihre organische Reichweite stagniert. Spätestens 2026 ist der Wechsel von keyword-zentriertem zu intent- und themenzentriertem Content unerlässlich. Beginnen Sie damit, Content-Cluster zu Themenkomplexen statt zu Einzelkeywords aufzubauen und messen Sie Erfolg über Nutzerzufriedenheit, nicht nur über Rankings.
Habe ich als kleiner Blog oder ein unabhängiges Fanforum überhaupt eine Chance?
Absolut. KI-Suchmaschinen bewerten primär Qualität und Expertise, nicht die Domain-Autorität im traditionellen Sinn. Ein tiefgehendes, leidenschaftliches und gut recherchiertes Fanforum über Werder Bremen kann für spezifische Nutzeranfragen eine perfekte Quelle sein – vorausgesetzt, der Content ist natürlich, umfassend und nicht mit Keywords überladen. Nischen-Expertenwirt, inklusive detaillierter Analysen, wird von KI-Systemen besonders wertgeschätzt.
Gorden Wuebbe
AI Search Evangelist & GEO Tool Entwickler
Ich helfe Unternehmen, dort aufzutauchen, wo ihre Kunden morgen suchen – in ChatGPT, Gemini und Perplexity. Nicht nur gelistet. Zitiert.
Mein Ansatz: Technische SEO trifft Entity-basierte Content-Strategie. Ich baue maschinenlesbare Inhalte, die KI-Systeme tatsächlich verstehen, und Pages, die aus „interessant" ein gebuchtes Gespräch machen.
Was Sie von mir erwarten können: Weniger Theorie, mehr getestete Playbooks. Ich probiere neue Such- und Nutzerverhalten früh aus und teile, was funktioniert – und was nicht.
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