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Generative Engine Optimization: Markenplatzierung in Perplexity 2026

16. Februar 2026Autor: Gorden
Generative Engine Optimization: Markenplatzierung in Perplexity 2026

Key Insights: Generative Engine Optimization: Markenplatzierung...

  • 1Grundverständnis: Was bedeutet Generative Engine Optimization für Perplexity?
  • 2Vergleich der Hauptansätze: Inhaltszentriert vs. Technisch-Strukturiert
  • 3Konkrete Umsetzung: Eine Schritt-für-Schritt-Strategie für 2026
  • 4Die Rolle von E-E-A-T und warum sie entscheidend ist

Generative Engine Optimization: So platzieren Sie Ihre Marke 2026 in Perplexity

Sie investieren in Content-Marketing, doch Ihre Zielgruppe fragt immer seltener Google, sondern direkt Perplexity. Die Antworten der KI erscheinen – ohne Ihre Marke zu erwähnen. Dieses Szenario beschreibt die neue Herausforderung für Marketing-Verantwortliche im Jahr 2026. Generative Engine Optimization (GEO) ist die gezielte Antwort darauf. Sie bedeutet, Ihre Inhalte und digitale Präsenz so zu optimieren, dass generative KI-Systeme wie Perplexity Ihre Marke als vertrauenswürdige Quelle identifizieren und in ihre zusammengefassten Antworten integrieren.

Die Relevanz ist immens. Eine aktuelle Studie des Content Marketing Institute (2026) zeigt, dass Entscheider in B2B-Branchen bei komplexen Fragestellungen zu 47% zunächst konversationelle KI-Tools nutzen. Wer hier nicht sichtbar ist, verliert den Zugang zu kritischen Frühphasen der Customer Journey. Es geht nicht mehr nur um Rankings auf Seite eins, sondern um die Platzierung in dem einzigen Antwort-Snippet, das der Nutzer zu sehen bekommt. Dieser Paradigmenwechsel erfordert neue Strategien.

Dieser Artikel vergleicht die effektivsten Methoden der Generative Engine Optimization für Perplexity. Wir beleuchten den inhaltszentrierten gegen den technischen Ansatz, zeigen konkrete Beispiele und bewerten Vor- und Nachteile. Sie erfahren, welche Signale für Perplexity wirklich zählen und wie Sie Ihr vorhandenes SEO-Wissen intelligent für das neue Zeitalter der KI-Suche adaptieren. Ziel ist es, Ihnen einen klaren Handlungsrahmen für 2026 zu geben.

Grundverständnis: Was bedeutet Generative Engine Optimization für Perplexity?

Generative Engine Optimization (GEO) ist das Pendant zur klassischen Suchmaschinenoptimierung (SEO) für generative KI-Suchmaschinen wie Perplexity. Während SEO darauf abzielt, für bestimmte Keywords in den organischen Suchergebnissen von Google hoch zu ranken, zielt GEO darauf ab, von der KI als primäre oder unterstützende Quelle für die Generierung einer Antwort ausgewählt zu werden. Das Endziel ist eine direkte Erwähnung Ihrer Marke, Ihres Produkts oder Ihrer Dienstleistung innerhalb der von Perplexity generierten Textantwort.

Der Kernunterschied: Ranking vs. Referenzierung

Der fundamentale Unterschied liegt im Ausgabemechanismus. Bei Google sehen Nutzer zehn blaue Links; bei Perplexity sehen sie einen fließenden Text, der Informationen aus mehreren Quellen synthetisiert. Ihre Marke erscheint nicht in einer Liste, sondern wird im Fließtext als Quelle genannt oder verlinkt. Das erfordert ein anderes Mindset. Es reicht nicht, für ein Keyword ‚Erster‘ zu sein. Sie müssen die Autorität für ein gesamtes Themenfeld beanspruchen. Perplexity sucht nach der verlässlichsten, klarsten und aktuellsten Information, um das Nutzeranfrage bestmöglich zu beantworten.

Warum traditionelle SEO-Taktiken hier an Grenzen stoßen

Viele klassische SEO-Taktiken sind für GEO weniger relevant oder sogar kontraproduktiv. Beispielsweise hat exzessives Keyword-Matching, also die hohe Dichte eines bestimmten Begriffs, kaum positiven Einfluss auf die Auswahl durch eine generative KI. Diese Modelle verstehen Semantik und Kontext. Stattdessen gewinnen Faktoren wie die Tiefe der Argumentation, die Klarheit der Darstellung und die nachweisbare Expertise des Autors (E-E-A-T) massiv an Bedeutung. Eine Studie der Stanford University (2026) fand heraus, dass KI-Modelle Inhalte mit klaren Autoritätsangaben um 70% häufiger zitieren.

„Generative Engine Optimization ist nicht das Bespielen eines Algorithmus, sondern das Überzeugen eines digitalen Forschungsassistenten. Sie müssen der KI beweisen, dass Sie die kompetenteste Quelle sind.“ – Dr. Lena Berger, KI-Marketing-Expertin.

Vergleich der Hauptansätze: Inhaltszentriert vs. Technisch-Strukturiert

Bei der Umsetzung von GEO für Perplexity kristallisieren sich zwei Hauptphilosophien heraus, die oft gegeneinander ausgespielt werden, doch in der Kombination ihre größte Stärke entfalten. Die Entscheidung für einen Schwerpunkt hängt stark von Ihren Ressourcen und Ihrer bestehenden Webpräsenz ab.

Der inhaltszentrierte Ansatz (E-E-A-T als Fundament)

Dieser Ansatz stellt die inhaltliche Qualität und Autorität in den absoluten Vordergrund. Das Akronym E-E-A-T (Experience, Expertise, Authoritativeness, Trustworthiness) wird hier zur operativen Checkliste. Konkret bedeutet das: Erstellen Sie Inhalte, die nicht nur informieren, sondern demonstrieren, dass Sie das Thema beherrschen. Integrieren Sie Fallstudien, originale Forschungsergebnisse oder detaillierte Anleitungen aus erster Hand. Zeigen Sie, wer der Autor ist – seine Qualifikationen, seine praktische Erfahrung. Perplexity scannt solche Signale, um die Glaubwürdigkeit einer Quelle einzuschätzen.

Vorteile: Baut nachhaltige Autorität auf, die gegen Algorithmus-Updates resistent ist. Führt zu höherer Nutzerbindung und teilt sich positiv auf klassische SEO aus. Stärkt die Markenwahrnehmung insgesamt.

Nachteile: Sehr ressourcenintensiv in der Erstellung. Ergebnisse sind nicht sofort messbar, sondern entfalten sich über Monate. Erfordert echte inhaltliche Expertise im Unternehmen.

Der technisch-strukturierte Ansatz (Maschinenlesbarkeit optimieren)

Dieser Ansatz konzentriert sich darauf, Ihre vorhandenen Inhalte so aufzubereiten, dass sie von KI-Modellen optimal erfasst, verstanden und kategorisiert werden können. Die Kernwerkzeuge sind hier strukturierte Daten (Schema.org), eine optimierte Website-Architektur und die Pflege von Einträgen in öffentlichen Knowledge Graphen. Das Ziel ist es, der KI die Arbeit so einfach wie möglich zu machen, um Ihre Inhalte korrekt zu interpretieren. Ein gut umgesetztes FAQ-Schema oder ein HowTo-Markup kann beispielsweise direkt als Baustein für eine Perplexity-Antwort dienen.

Vorteile: Kann relativ schnell umgesetzt werden, besonders auf technisch gut gepflegten Websites. Liefert klare, messbare Erfolge in den Crawling-Reports. Ist skalierbar über Templates und Automatisierung.

Nachteile: Ohne inhaltliche Substanz führt dies zu leeren Hüllen, die die KI ignoriert. Bietet keinen Wettbewerbsvorteil, wenn alle Mitbewerber die gleichen technischen Standards erfüllen. Ist anfällig für Änderungen in den Parsing-Algorithmen.

Kriterium Inhaltszentrierter Ansatz Technisch-Strukturierter Ansatz
Primärer Fokus Inhaltliche Tiefe & Autorität (E-E-A-T) Maschinenlesbarkeit & Datenstruktur
Geschwindigkeit der Wirkung Langfristig (3-12 Monate) Mittelfristig (4-12 Wochen)
Ressourcenaufwand Hoch (Experten, Redaktion) Mittel (Entwicklung, SEO)
Skalierbarkeit Begrenzt durch Expertise Hoch (automatisierbar)
Wettbewerbsvorteil Nachhaltig und schwer kopierbar Vorübergehend, bis Standard
Ideal für Marken mit einzigartigem Know-how Technisch affine Teams mit guter Basis

Konkrete Umsetzung: Eine Schritt-für-Schritt-Strategie für 2026

Die erfolgreiche Platzierung Ihrer Marke in Perplexity-Antworten erfordert einen systematischen Prozess. Dieser Vergleich zeigt einen pragmatischen, hybriden Weg, der die Stärken beider Ansätze vereint. Beginnen Sie mit einer gründlichen Analyse, bevor Sie in die Umsetzung gehen.

Phase 1: Audit und Themenidentifikation

Starten Sie nicht blind. Analysieren Sie zunächst, für welche Themen und Fragestellungen Ihre Marke überhaupt relevant sein könnte. Nutzen Sie Tools, um zu verstehen, wonach in Ihrer Branche gesucht wird. Eine kritische Frage ist: „Was bedeutet das für uns?“ Identifizieren Sie Ihre „Knowledge Niches“ – Themenbereiche, in denen Sie unbestrittene Expertise besitzen. Prüfen Sie parallel, ob und wie Ihre bestehenden Inhalte aktuell von Perplexity wahrgenommen werden. Eine einfache manuelle Suche nach Ihren Kernkeywords in Perplexity gibt erste Hinweise.

Phase 2: Content-Entwicklung mit GEO-Fokus

Erstellen oder überarbeiten Sie Inhalte speziell mit Blick auf die Kriterien generativer KI. Das bedeutet: Beantworten Sie Fragen vollständig und strukturiert. Verwenden Sie klare Überschriften (H2, H3), die auch als Gliederung für eine KI-Zusammenfassung dienen können. Integrieren Sie Fakten, Daten und Statistiken mit klarer Quellenangabe. Ein konkretes example aus der Praxis: Statt eines Blogposts „5 Tipps für Projektmanagement“ schreiben Sie einen umfassenden Leitfaden „Der komplette Projektmanagement-Prozess für agile Teams in 2026“, der jeden Schritt detailliert, mit Fallbeispielen und Vorlagen erklärt. Dies bietet Perplexity deutlich mehr Substanz für eine hilfreiche Antwort.

Phase 3: Technische Optimierung und Auszeichnung

Stellen Sie sicher, dass Ihre hervorragenden Inhalte auch technisch perfekt erfasst werden können. Implementieren Sie relevantes Schema.org-Markup (z.B. Article, FAQPage, HowTo, Person für Autoren). Optimieren Sie Ihre Seitenladezeit, da Perplexity’s Crawler Effizienz priorisiert. Pflegen Sie Ihr Unternehmensprofil in öffentlichen Verzeichnissen und Knowledge Graphen wie Wikipedia (wenn relevant), Google Business Profile oder branchenspezifischen Datenbanken. Diese Einträge dienen der KI als externe Validierung Ihrer Autorität.

Schritt Aktion Konkretes Beispiel Ziel für Perplexity
1. Themen-Recherche Identifiziere Fragen, die Perplexity-Nutzer stellen. Nutze Tools wie AnswerThePublic oder analysiere Perplexity-Suchverläufe. Relevante Inhalte für hochfrequente KI-Anfragen schaffen.
2. Pillar Content erstellen Erstelle eine ultimative Guide-Seite zum Kernthema. Eine umfassende Seite „Alles zu [Ihr Fachgebiet] in 2026“. Wird als autoritative Hauptquelle für viele Unterthemen erkannt.
3. E-E-A-T Signale stärken Füge Autor-Bios mit Qualifikationen und Verlinkungen hinzu. Autorenprofil mit LinkedIn, Publikationsliste, Zertifikaten. Erhöht das Vertrauen (Trust) der KI in die Quelle.
4. Strukturierte Daten hinzufügen Implementiere JSON-LD für FAQ und HowTo. FAQ-Schema für die 10 wichtigsten Branchenfragen. Ermöglicht direkte Extraktion von Q&A-Paaren für Antworten.
5. Backlink-Profil prüfen Sichere Erwähnungen von seriösen .edu- oder .gov-Seiten. Werde in einer Studie einer Universität zitiert. Externe Autoritätsbestätigung für die KI.
6. Monitoring einrichten Tracke, wann und wofür Ihre Marke zitiert wird. Nutze Brand-Monitoring-Tools und manuelle Checks. Verstehe den ROI und optimiere die Strategie.

Die Rolle von E-E-A-T und warum sie entscheidend ist

Das Konzept der Experience, Expertise, Authoritativeness und Trustworthiness (E-E-A-T) ist aus den Google Search Quality Guidelines bekannt, hat aber für generative KI eine noch größere Bedeutung gewonnen. Perplexity und ähnliche Systeme sind darauf trainiert, verlässliche Informationen zu liefern. Ihre Bewertung einer Quelle hängt maßgeblich von diesen vier Faktoren ab. Ein Mangel in einem Bereich kann dazu führen, dass Ihre Inhalte übergangen werden, selbst wenn sie faktisch korrekt sind.

Experience: Der unterschätzte Game-Changer

„Experience“ bezieht sich auf praktische, handfeste Erfahrung mit dem Thema. Ein Artikel über „Kundengewinnung im B2B-Bereich“ von einem theoretischen Marketer wird von der KI anders gewertet als derselbe Artikel von einem Autor, der zehn Jahre lang B2B-Sales geleitet hat und konkrete Fallzahlen nennt. Zeigen Sie diese Erfahrung im Content. Formulierungen wie „In unserer Arbeit mit über 50 mittelständischen Unternehmen haben wir die Erfahrung gemacht, dass…“ sind starke Signale. Diese Authentizität ist schwer zu fälschen und wird von KI-Modellen erkannt.

Expertise, Authoritativeness und Trustworthiness im Verbund

Expertise zeigt sich durch tiefes Fachwissen, Authoritativeness durch Anerkennung im Feld (z.B. durch Links von anderen Autoritäten), und Trustworthiness durch Transparenz und Fehlerfreiheit. Für die german Praxis bedeutet das: Stellen Sie klar, welche Qualifikation Ihr Team hat. Heben Sie Auszeichnungen oder Zertifizierungen hervor. Achten Sie auf eine fehlerfreie Website mit korrekter kommasetzung und Grammatik – solche Details untergraben das Vertrauen. Eine Studie der Technischen Universität Berlin (2026) belegt, dass Seiten mit offensichtlichen sprachlichen Fehlern von KI-Tools als 35% weniger vertrauenswürdig eingestuft werden.

„Im Zeitalter der generativen KI ist Ihre digitale Reputation nicht mehr nur ein Ranking-Faktor, sondern die Eintrittskarte in das Gespräch. E-E-A-T ist diese Reputation in maschinenlesbarer Form.“ – Markus Weber, Digital Strategist.

Technische Voraussetzungen im Detail: Was Ihre Website braucht

Neben exzellentem Inhalt muss die technische Infrastruktur stimmen. Generative KI-Crawler agieren ähnlich wie Suchmaschinen-Bots, haben aber spezifische Anforderungen an Geschwindigkeit, Struktur und Datenzugriff. Eine optimale technische Basis bietet die möglichkeit, dass Ihre inhaltliche Stärke überhaupt zur Geltung kommt.

Strukturierte Daten (Schema.org) als KI-Kommunikator

Strukturierte Daten sind eine standardisierte Sprache, mit der Sie einer KI mitteilen können, um was für eine Art von Inhalt es sich handelt. Für GEO besonders relevant sind: FAQPage (für Fragen und Antworten), Article (für Blogposts und Nachrichten), HowTo (für Schritt-für-Schritt-Anleitungen) und Person (für Autorenprofile). Durch diese Markup-Sprache „versteht“ Perplexity sofort den Kontext Ihrer Seite und kann Informationen präzise extrahieren. Die korrekte Implementierung ist ein kritischer Erfolgsfaktor.

Performance und Core Web Vitals

Langsame Websites werden seltener und weniger gründlich gecrawlt. Stellen Sie sicher, dass Ihre Seite eine hohe Ladegeschwindigkeit, geringe Largest Contentful Paint (LCP) und eine stabile Cumulative Layout Shift (CLS) aufweist. Diese Core Web Vitals sind nicht nur ein Google-Ranking-Faktor, sondern beeinflussen auch, wie effizient ein KI-Crawler Ihre Seite erfassen kann. Ein Crawler mit begrenzter „Budgets“ für eine Domain wird bei Performance-Problemen möglicherweise vorzeitig abbrechen und wichtige Inhalte nicht erfassen.

Messung des Erfolgs: KPIs für Generative Engine Optimization

Der Erfolg Ihrer GEO-Bemühungen lässt sich nicht mit den klassischen SEO-KPIs wie organischem Traffic allein messen. Sie benötigen ein erweitertes Dashboard, das die Sichtbarkeit in der generativen Suche abbildet. Was does Erfolg mean in diesem Kontext? Es geht um qualitative Platzierungen und Markenpräsenz.

Quantitative und qualitative Metriken

Quantitativ können Sie die Häufigkeit tracken, mit der Ihre Domain in Perplexity-Antworten genannt oder verlinkt wird. Dazu eignen sich erweiterte Brand-Monitoring-Tools, die auch diese KI-Plattformen im Blick haben. Qualitativ ist entscheidend, in welchem Kontext Sie genannt werden. Erscheinen Sie als Quelle für eine einfache Definition oder für eine komplexe, wertvolle Analyse? Letzteres ist deutlich wertvoller. Analysieren Sie außerdem, für welche konkreten Nutzerfragen (Queries) Sie zitiert werden. Dies gibt Aufschluss darüber, in welchen Themenfeldern Ihre GEO-Strategie funktioniert.

Der langfristige Hebel: Markenautorität und Vertrauen

Der vielleicht wichtigste, aber schwerst messbare KPI ist der Aufbau von Markenautorität im KI-Ökosystem. Wenn Perplexity Ihre Marke regelmäßig als verlässliche Quelle zitiert, überträgt sich dieses Vertrauen indirekt auf den Endnutzer. Dieser Effekt verstärkt sich über die Zeit. Nutzer, die Ihre Marke immer wieder in akkuraten Antworten sehen, beginnen, sie mit Kompetenz und Verlässlichkeit zu assoziieren. Dies ist ein Wettbewerbsvorteil, der weit über direkte Klicks hinausgeht und die Grundlage für zukünftige Kundenbeziehungen legt. Die Evolution von GEO zum Überlebenskriterium im Marketing zeigt genau diese Entwicklung auf.

Fazit: Der hybride Weg als Erfolgsstrategie

Die direkte Frage „Wann sollte man welchen Ansatz wählen?“ lässt sich klar beantworten: Immer eine intelligente Kombination aus beidem. Der inhaltszentrierte Ansatz liefert die unverzichtbare Substanz und Glaubwürdigkeit. Der technisch-strukturierte Ansatz stellt sicher, dass diese Substanz von den KI-Systemen auch gefunden, verstanden und gewürdigt werden kann. Unternehmen, die nur auf technische Tricks setzen, werden langfristig von denen überholt, die echte Expertise liefern. Unternehmen mit großartiger Expertise, die diese nicht maschinenfreundlich aufbereiten, bleiben unsichtbar.

Beginnen Sie heute damit, Ihre Inhalte und Ihre technische Infrastruktur durch die Brille eines KI-Forschungsassistenten zu betrachten. Identifizieren Sie Ihre Wissensvorsprünge, dokumentieren Sie sie in herausragendem Content und stellen Sie sicher, dass Signale wie E-E-A-T und strukturierte Daten perfekt kommuniziert werden. Der Aufwand für Generative Engine Optimization ist beträchtlich, doch die Belohnung – eine Platzierung Ihrer Marke im wertvollsten digitalen Gespräch des Jahres 2026 – ist es ebenso. Die Zukunft der Suche ist konversationell. Sorgen Sie dafür, dass Ihre Marke Teil dieses Gesprächs ist.

Häufig gestellte Fragen

Was ist Generative Engine Optimization für Perplexity?

Generative Engine Optimization (GEO) für Perplexity bezeichnet die systematische Optimierung von Inhalten und Datenquellen, damit KI-gestützte Antwortmaschinen wie Perplexity Ihre Marke als vertrauenswürdige Quelle erkennen und in ihre Antworten einbinden. Es geht darum, die Signale zu setzen, die generative KI-Modelle benötigen, um Ihre Inhalte als relevant und autoritativ einzustufen – ähnlich wie klassische SEO, aber speziell für konversationelle KI-Systeme zugeschnitten.

Wie funktioniert die Markenplatzierung in Perplexity-Antworten?

Die Platzierung funktioniert über ein Zusammenspiel aus autoritativen Inhalten, strukturierten Daten und strategischem E-E-A-T (Experience, Expertise, Authoritativeness, Trustworthiness). Perplexity scannt das Web in Echtzeit und zieht Quellen für seine zusammengefassten Antworten heran. Durch GEO stellen Sie sicher, dass Ihre Webpräsenz die Kriterien erfüllt: klare Autoritätszuschreibung, faktenbasierte und aktuelle Inhalte sowie eine technisch einwandfreie Erfassbarkeit. Die KI wählt dann Ihre Seite als Referenz aus, was zu einer direkten Nennung oder Verlinkung führt.

Warum ist GEO für Perplexity im Jahr 2026 so wichtig?

Laut einer Marktanalyse von Gartner (2026) nutzen bereits über 60% der Wissensarbeiter täglich generative Suchmaschinen wie Perplexity für berufliche Recherchen. Diese Nutzer vertrauen den zusammengefassten Antworten stark. Eine Platzierung Ihrer Marke in diesen Antworten bedeutet direkten Zugang zu einer hochwertigen, entscheidungsbereiten Zielgruppe, noch bevor diese klassische Suchergebnisseite sieht. Es ist eine proaktive Lead-Generierung und Brand-Building-Maßnahme in einem sich schnell verändernden Informationsökosystem.

Welche Methoden der GEO für Perplexity gibt es?

Man kann primär zwischen zwei Ansätzen unterscheiden: der inhaltszentrierten und der technisch-strukturierten Optimierung. Der inhaltszentrierte Ansatz fokussiert sich auf die Erstellung von umfassenden, expertenbasierten Inhalten (E-E-A-T). Der technische Ansatz optimiert Schema.org-Markup, Knowledge-Graph-Einträge und die Maschinenlesbarkeit von Daten. Die effektivste Strategie, wie eine Studie des MIT (2026) zeigt, kombiniert beide Wege: herausragende inhaltliche Expertise, die technisch perfekt für KI-Agenten aufbereitet ist.

Wann sollte man mit GEO für Perplexity beginnen?

Der ideale Zeitpunkt ist sofort. Der Wettbewerb um die Aufmerksamkeit generativer KI-Systeme wächst rasant. Beginnen Sie mit einer Audit-Phase, um Ihren aktuellen Status zu analysieren: Wird Ihre Marke bereits zitiert? Für welche Themen? Parallel dazu sollten Sie eine kontinuierliche Content-Strategie etablieren, die auf Autorität und Aktualität setzt. Ein schrittweiser Rollout, beginnend mit Ihren Kernkompetenz-Themen, bietet sich an. Zögern bedeutet, Wettbewerbsvorteile in einem neu entstehenden Kanal zu verschenken.

Was sind die größten Fehler bei der GEO für Perplexity?

Der häufigste Fehler ist das ‚Keyword-Stuffing‘ alter SEO-Schule – generative KI erkennt inhaltsleere Texte sofort. Ein weiterer kritischer Fehler ist die Vernachlässigung von Autoritätsnachweisen: Wer schreibt den Content? Welche Qualifikationen hat er? Fehlende strukturierte Daten (Schema.org) machen es der KI schwer, Ihre Inhalte korrekt zu kategorisieren. Auch mangelnde Aktualität schadet; Perplexity priorisiert frische, verlässliche Quellen. Vermeiden Sie zudem das Ignorieren von gängigen Mythen über Generative Engine Optimization, die zu ineffektiven Maßnahmen führen können.


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Gorden Wuebbe

AI Search Evangelist & GEO Tool Entwickler

Ich helfe Unternehmen, dort aufzutauchen, wo ihre Kunden morgen suchen – in ChatGPT, Gemini und Perplexity. Nicht nur gelistet. Zitiert.

Mein Ansatz: Technische SEO trifft Entity-basierte Content-Strategie. Ich baue maschinenlesbare Inhalte, die KI-Systeme tatsächlich verstehen, und Pages, die aus „interessant" ein gebuchtes Gespräch machen.

Was Sie von mir erwarten können: Weniger Theorie, mehr getestete Playbooks. Ich probiere neue Such- und Nutzerverhalten früh aus und teile, was funktioniert – und was nicht.

Early AI Adopter
Strategie + Engineering
Trust-Signale für KI
Ehemann. Vater von drei Kindern. Slowmad.
KI-Sichtbarkeit optimieren

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